Rechtsschutzversicherung wechseln – wann und welche 7 Punkte Sie beachten müssen

rechtsschutzversicherung wechseln
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Rechtsschutzversicherung wechseln lohnt sich nahezu immer. Dabei können Sie  etliche Hundert Euro pro Jahr sparen und bekommen mehr Leistungen.

Erfahren Sie,

  • wann Sie auf jeden Fall wechseln sollten.
  • welche 7 Punkte Sie dabei beachten müssen.
  • wie Sie Ihre Kündigung formulieren.

 

Rechtsschutzversicherung wechseln wann?

Unzufrieden mit Ihrem Rechtsschutz, weil sie nicht leistet oder zu teuer ist?

Sind Sie mit Ihrer derzeitigen Police unzufrieden, sollten Sie auf jeden Fall Ihre Rechtsschutzversicherung wechseln.

Besonders dann, wenn Sie Ihren Rechtsschutzfall von vornherein nicht übernommen hat.

Oder bei der Übernahme der Kosten lange „herumgezickt“ hat.

(.)

Zum anderen ändern sich die Bedingungen der Rechtsschutzversicherungen immer wieder.

Besonders beim Leistungsumfang.

Da lohnt es sich nahezu immer, den Rechtsschutz zu wechseln und dabei pro Jahr etliche Hundert Euro zu sparen.

Das ist der Fall, wenn:

  • der Leistungsumfang gleich bleibt, aber die Prämien günstiger sind als in Ihrem derzeitigen Rechtsschutzvertrag.
  • Ihre Prämien gleich bleiben, aber der Leistungsumfang sich verbessert hat.

 

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Rechtsschutzversicherung wechseln – was beachten?

Aus welchen Gründen Sie Ihre Rechtsschutzversicherung wechseln wollen –
beachten Sie diese 7 wichtigen Punkte, damit der Wechsel reibungslos klappt:

(.)

1.Lückenloser Wechsel

Ganz wichtig!

Wechseln Sie ohne zeitliche Lücke Ihre Rechtsschutzversicherung.

Sonst drohen Ihnen empfindliche Nachteile.

D. h. während der zeitlichen Lücke haben Sie überhaupt keinen Rechtsschutz.

Beispiel:

Kündigen Sie Ihre Versicherung zum Ende Dezember 2016, sollte Ihre neue Versicherung am 1. Januar 2017 beginnen.

(.)

Zudem sollten Sie Ihre alte Versicherung erst dann kündigen, wenn der neue Anbieter schriftlich zugesagt hat.

Sonst büßen Sie Ihren Rechtsschutz ein.

(.)

2. Kündigungsfristen

Beachten Sie Ihre Kündigungsfristen.

Sonst haben Sie eine zeitliche Lücke oder sind zeitweise doppelt versichert.

Sie finden diese im „Kleingedruckten“ Ihrer Police.

(.)

Wichtig:

Bei Versicherungsverträgen generell wie auch beim Rechtsschutz unterscheidet man zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung.

Bei der ordentlichen Kündigung gibt es eine Frist.

Versäumen Sie diese, verlängert sich Ihr Versicherungsvertrag gnadenlos um ein Jahr.

Die außerordentliche Kündigung ist fristlos möglich.

(.)

Ordentliche Kündigung – Fristen

Es gibt Rechtsschutzversicherungen mit einer Laufzeit von einem, drei oder fünf Jahren.

Die meisten Rechtsschutzversicherungen haben eine Laufzeit von einem Jahr.
In diesem Fall beträgt die Kündigungsfrist drei Monate zum Ende des jeweiligen Jahres.

Beispiel:

Ihre Rechtsschutzversicherung läuft bis Ende Dezember 2017.

Ihre Kündigung muss spätestens Ende September 2017 bei Ihrem Versicherer auf dem Tisch liegen.

(.)

Versicherungsverträge mit einer Laufzeit von drei oder fünf Jahren können Sie

  • in den ersten zwei Jahren überhaupt nicht kündigen.
  • frühestens mit einer Frist von drei Monaten bis zum Ende des dritten Versicherungsjahres beenden.
  • in den folgenden Jahren mit einer Frist von drei Monaten bis zum Ende des jeweiligen Folgejahres kündigen.

 

Beispiel:
Ihre Rechtsschutzversicherung läuft ab 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2022.

Sie können frühestens kündigen drei Monate zum Ende des Jahres 2020.
Anschließend mit einer Frist von drei Monaten bis zum Ende des Jahres 2021 usw.

(.)

Wann Sie außerordentlich kündigen dürfen

Nur in folgenden Fällen können Sie Ihren Rechtsschutz außerordentlich bzw. fristlos kündigen:

  • Ihre Prämie wird erhöht, aber die Leistungen bleiben gleich. Hier kündigen Sie Ihre Rechtsschutzversicherung innerhalb eines Monats zum Termin der Beitragserhöhung.
  • Ihre Versicherung weigert sich, die Kosten Ihres Rechtsfalls zu übernehmen.Kündigen Sie binnen eines Monats ab Erhalt des Ablehnungsschreibens.
  • Sie brauchen die Versicherung nicht mehr. Zum Beispiel, weil Sie Ihr versichertes Auto abgemeldet haben. Die Versicherung endet sofort.
  • Sie haben innerhalb eines Jahres mehr als nur einen Versicherungsfall gemeldet und Ihre Rechtsschutzversicherung hat gezahlt. Kündigen Sie innerhalb eines Monats nach Eingang der Deckungszusage.

 

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3.Wirksam kündigen

Erklären Sie Ihre Kündigung immer schriftlich.

Schicken Sie das Schreiben am besten per Einschreiben mit Rückschein.

So können Sie mit Leichtigkeit beweisen, dass Ihr alter Anbieter Ihr Kündigungsschreiben gründlich und fristgerecht erhalten hat.

(.)

So schreiben Sie, wenn Sie ordentlich kündigen

Kündigungsschreiben
Per Einschreiben mit Rückschein
Ihre Anschrift
Anschrift der Versicherung
Rechtsschutzversicherungsschein: Nr……
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich die oben genannte Rechtsschutzversicherung fristgemäß zum Ablauf des Versicherungsjahres…..
Bitte bestätigen Sie den Eingang meiner Kündigung
Mit freundlichen Grüßen
……………………………………
(Ihre Unterschrift)

 

(.)

So formulieren Sie Ihre außerordentliche Kündigung

Kündigungsschreiben
Per Einschreiben mit Rückschein
Ihre Anschrift
Anschrift der Versicherung
Rechtsschutzversicherungsschein: Nr……
Sehr geehrte Damen und Herren,
Aufgrund des eingetretenen Versicherungsfalls mache ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch und kündige den oben genannten Rechtsschutz fristlos
Alternativ
Aufgrund der jetzt mitgeteilten Beitragserhöhung kündige ich den oben genannten Rechtsschutzvertrag mit sofortiger Wirkung bzw. zum Wirksamwerden der Erhöhung
Alternativ
Ich habe bei den Pkw………. am…. abgemeldet. Den oben genannten Verkehrsrechtsschutz möchte ich nicht fortführen. Ich mache von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch und kündigte den Vertrag zum Ende des laufenden Versicherungsjahres.
Bitte bestätigen Sie den Eingang meiner Kündigung
Mit freundlichen Grüßen
……………………………………
(Ihre Unterschrift)

 

(.)

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(.)

4.Rechtsschutzversicherung wechseln während eines laufenden Prozesses

Sie können Ihnen Rechtsschutz zwar auch während eines Rechtsstreits wechseln.

Jedoch übernimmt der neue Anbieter nicht immer die Kosten.

Er tut das nur unter bestimmten Voraussetzungen:

  • Zeitlich nahtloser Wechsel, wenn der neue Versicherungsschutz direkt nach dem Ende Ihrer alten Rechtschutzversicherung beginnt.

Beispiel:

Ihre alte Police endet am 31. Dezember 2016 und Ihr neuer Rechtsschutz beginnt am 1. Januar 2017.

  • Sie haben den Rechtsstreit weder vorsätzlich noch fahrlässig verursacht.
  • Sie waren in der alten Police seit mindestens drei Jahren versichert.

(.)

Achtung!

Prüfen Sie, ob es taktisch klug ist, während eines laufenden Prozesses Ihren Rechtsschutzversicherer zu wechseln.

Oft bekommen Sie den neuen Vertrag nur mit längerer Laufzeit, wenn der neue Anbieter die Kosten übernimmt.

 

5.Rechtsschutzversicherung wechseln bei Anwaltswechsel

Auch das kommt häufiger vor:

Ihr Rechtsanwalt erweist sich als Flasche.

Sie wollen sich deshalb einen neuen nehmen.

Doch bezahlt Ihr derzeitiger Rechtsschutz nicht die Kosten des Anwaltswechsels.

Leider übernehmen die Rechtsschutzversicherer auch nicht immer diese Kosten.

Sollte das doch der Fall sein, dann lassen Sie sich von Ihrem neuen Anbieter die Kostenübernahme für den alten Rechtsstreit und den Anwaltswechsel schriftlich bestätigen.

 

6. Wartezeit

Normalerweise gibt es in manchen Bereichen eine Wartezeit von mindestens drei Monaten.

Unter zwei Voraussetzungen entfällt eine Wartezeit, wenn Sie Ihre Rechtsschutzversicherung wechseln:

  • nahtloser Wechsel ohne große zeitliche Unterbrechung
  • der versicherte Bereich wurde auch schon von Ihrem alten Anbieter abgedeckt.

(.)

7.Veränderter Leistungskatalog

Vergleichen Sie die Bedingungen Ihres alten sowie möglichen neuen Anbieters.

Manchmal kann sich der Leistungsumfang verschlechtern und Sie haben in bestimmten Bereichen keinen Rechtsschutz mehr.

(.)

Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Deckungsschutz bei Streitigkeiten aus Kapitalanlagen.

Manche Versicherer haben stillklammheimlich eine Klausel eingebaut.

Sie zahlt keine Streitigkeiten aus Effektengeschäften und Kapitalanlagemodellen zum Beispiel wegen Falschberatung.

In zwei Urteilen vom 8. Mai 2013 hat der Bundesgerichtshof eine solche Klausel künftig als unwirksam erklärt.

Zuvor hat schon das OLG München in einem Rechtsstreit argumentiert, dass solche Klauseln unklar seien.

In diesem Fall kam es zu keinem Urteil, da die verklagte Versicherung doch die Deckungszusage erteilte.

(.)

Tipp:

Checken Sie, ob Ihr neuer Vertrag eine solche Klausel enthält.

Falls ja,“hauen“ Sie Ihrem Anbieter die BGH-Urteile um die Ohren.

Lassen Sie sich von Ihrem neuen Versicherer schriftlich bestätigen, dass er diese Streitigkeiten übernimmt.

So können Sie etwaige falsche Zusagen leichter beweisen.

(.)

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